SPB-Ranking

Die Auswahl des Schwerpunktbereichs (SPB) für die Universitätsprüfung stellt die erste wichtige Entscheidung des Jurastudierenden in seinem Studium dar, die auch für Examen und Beruf von Bedeutung ist. Die nachfolgende Beurteilung der einzelnen an der Universität Freiburg angebotenen Schwerpunkte soll Ihnen bei dieser Entscheidung zwischen den einzelnen SPBs eine Hilfe sein.

Lassen Sie sich dabei aber auch von eventuell nicht so positiven Bewertungen eines SPBs (sei es in den folgenden Ausführungen oder etwa durch Kommilitonen) nicht abschrecken. Denn: Letztlich ist Ihre eigene Begeisterung für ein bestimmtes Themenfeld der beste Motivationsfaktor und wird Ihnen auch gute Punktzahlen eintragen.

Die Bewertung der SPBs erfolgt in den folgenden Kategorien:

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium)

Bewertet wird mit Icons der Kategorie "Daumen hoch" (Daumen hoch) oder "Daumen runter" (Daumen runter).

Dabei bedeuten die Bewertungen jeweils:

  • Sehr gut: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
  • Gut: Daumen hoch Daumen hoch
  • Geht so: Daumen hoch
  • Eher mies: Daumen runter

Bewertet wurden folgende Schwerpunktbereiche:

SPB 1: Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung
SPB 1a: Philosophische und theoretische Grundlagen des Rechts
SPB 2: Zivilrechtliche Rechtspflege in Justiz und Anwaltschaft
SPB 3: Strafrechtliche Rechtspflege
SPB 4: Handel und Wirtschaft
SPB 5: Arbeit und soziale Sicherung
SPB 6: Europäisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht
SPB 7: Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht
SPB 8: Informationsrecht und geistiges Eigentum


SPB 1: Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen runter
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

Der Titel des SPB dürfte bei späteren Bewerbungen auf die meisten Arbeitgeber zunächst abschreckend wirken: Rechtsgeschichtler gelten als ausgesprochene Theoretiker. Ungeschickterweise wurde bei der Formulierung die Rechtsgeschichte auch noch vor die Rechtsvergleichung gestellt, die durch ihren internationalen Appeal für Arbeitgeber wenigstens noch von einem gewissen Interesse ist.

Wen das nicht abschrecken kann, der trifft in diesem SPB möglicherweise auf durchaus interessante Themenfelder. Mit dem Fach Rechtsvergleichung enthält der SPB ein ausgesprochen international orientiertes Themengebiet, das sich beispielsweise sehr gut mit einem Auslandsaufenthalt oder - für diejenigen, die nach dem ersten Examen eine Promotion ins Auge fassen - mit der Vorbereitung einer rechtsvergleichenden Dissertation kombinieren lässt.

Andere Vorzüge hat die Rechtsgeschichte: Abgesehen davon, dass es sich um ein relativ "paragraphen-fernes" Gebiet handelt, bei dem man sich - sofern man mit Geschichte ein bißchen was anfangen kann - gut vom Stress des Pflichtfachstoffes "erholen" kann, besitzt die Rechtsgeschichte auch den Vorteil, dass es unter den Jurastudierenden relativ wenig Geschichtsfreaks gibt. In einem solchen "kleinen Fach" versuchen Professoren häufig, verstärkt um Studierende zu werben, was auch mittel- bis langfristig Perspektiven eröffnen kann: engen Kontakt zum Prof, weiterhin unter Umständen auch Chancen auf eine Promotion oder Anstellung am Lehrstuhl, auch ohne die hierfür vorgesehenen Mindestnoten unbedingt einhundertprozentig zu erreichen.

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SPB 1a: Philosophische und theoretische Grundlagen des Rechts

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch (schriftl.: Daumen runter , mdl.: Daumen hoch Daumen hoch)
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen runter
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch

Eine rechtsphilosophische Schwerpunktsetzung dürfte auf dem Arbeitsmarkt als Zeichen einer eher denkerischen Persönlichkeit gewertet werden, was sich je nach zu vergebender Stelle positiv oder negativ auswirken kann.

Abgesehen davon gilt für die Rechtsphilosophie das zur Rechtsgeschichte gesagte: es handelt sich um ein Gebiet, das aufgrund seiner "Paragraphen-Ferne" einen unter Umständen motivierenden Kontrapunkt zum Pflichtfachstudium setzen kann. Zudem ist die Fülle der Bezüge unseres Rechts zur Philosophiegeschichte des Abendlandes zwar natürlich immens, mittlerweile jedoch gut durch Skripten und Kurzlehrbücher erschlossen, so dass sich auch die Prüfungsvorbereitung auf ein verantwortbares Maß reduzieren lässt.

Auch bringt Ihnen die Rechtsphilosophie für den schriftlichen Teil der Staatsprüfung zwar nichts, für mündliche Prüfungen macht sich ein rechtsphilosophischer Background aber außerordentlich gut.

Zu beachten ist allerdings, dass die Rechtsphilosophie traditionell noch mehr als andere juristische Fächer in ihrer Faszinationskraft von der Persönlichkeit der das Fach jeweils vertretenden Dozenten abhängt. Hier sollten Sie sich, etwa durch den probeweisen Besuch entsprechender Vorlesungen, einen Überblick verschaffen, bevor Sie sich für diesen SPB entscheiden.

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SPB 2: Zivilrechtliche Rechtspflege in Justiz und Anwaltschaft

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch

Etwas staubig kommt der Titel des 2. SPB daher. Er scheint zunächst einmal für die Vorbereitung einer Tätigkeit in der Justiz - z. B. als Richter - gut geeignet zu sein.

Doch Vorsicht: Für die spätere Einstellung in den Staatsdienst kommt es sowieso nur auf die Examensnote an. Hier mit einem besonders justiznahen SPB punkten zu wollen, ist also sinnlos.

Gleiches gilt für die angebotene Anwaltsperspektive: Hier ist zu berücksichtigen, dass die wirtschaftlich besonders erfolgreichen Kanzleien heutzutage entweder im Wirtschaftsrecht arbeiten und die Tätigkeit vor Gericht bestenfalls nebenbei betreiben oder aber sich ohnehin auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert haben (sog. "Boutiquen"). Allgemeines Zivil- und Zivilprozessrecht eignet sich daher als Schwerpunktsetzung mehr für Feld-, Wald- und Wiesenkanzleien, deren wirtschaftlicher Erfolg sich jedoch häufig in überschaubaren Grenzen hält.

Dennoch hat der SPB 2 seine ganz klaren Vorzüge: An erster Stelle ist hier der strategische Vorteil zu nennen, dass es sich bei der behandelten Materie um einen Stoff handelt, der sehr nah am Pflichtfachstoff der Staatsprüfung angesiedelt ist. Hier lernt man also gleich für die Staatsprüfung mit, was ein begrüßenswerter Synergie-Effekt ist!

Im übrigen hat der SPB auch tatsächlich eine gewisse Praxisnähe, was auch im Hinblick auf den Pflichtfachstoff sehr motivierend sein kann. Wenn man einmal gelernt hat, wie denn eigentlich in der Realität eine Klageschrift aussieht und was z. B. ein Anwalt genau bei der vertragliche Regelung einer vorweggenommenen Erbfolge berücksichtigen muss (von Haftungsausschlüssen bis zu steuerlichen Aspekten), fällt einem möglicherweise auch das Lernen der entsprechenden Klausurprobleme viel leichter, da einem der Lernstoff nun nicht mehr so abstrakt vorkommt.

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SPB 3: Strafrechtliche Rechtspflege

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch

Gegen den SPB 3 spricht zunächst, dass die Berufsaussichten im Bereich Strafrecht als eher schlecht zu beurteilen sind: Vom Strafrecht allein können nur einige wenige Staranwälte leben. Üblicherweise handelt es sich beim Strafrecht um einen Bereich, der in normalen Feld-, Wald- und Wiesenkanzleien "mitbedient" wird, ohne allzu viel Profit abzuwerfen.

Auch für die insoweit in der Justiz zu vergebenden Stellen (Richter, Staatsanwalt) gilt das zu SPB 2 gesagte: Hier wird allein nach Note eingestellt, so dass eine entsprechende Schwerpunktsetzung im Studium die Einstellungschancen leider nicht erhöht.

Aber auch die Vorteile des SPB 3 gleichen denen des SPB 2: Die Thematik liegt nah beim Pflichtfachstoff, der für die Staatsprüfung ohnehin gelernt werden muss (und auch dann fürs Referendariat wieder aktuell wird!).

Hinzu kommt, dass das Strafrecht insgesamt als eine durchschaubare Materie zu bezeichnen ist, die nicht so anspruchsvoll ist wie andere SPBs und daher viel Zeit für die Vorbereitung auf die Staatsprüfung lässt.

Schließlich hat das Strafrecht zu allen Zeiten seine Verehrer gehabt: Es handelt sich um ein Rechtsgebiet, in dem sich in geradezu einmaliger Weise juristische und zwischenmenschliche Fragestellungen vereinen. Wer selbst in dieser Hinsicht einen "sozialen Einschlag" hat und sich vorstellen könnte, sich beispielsweise auch für Kriminologie und Jugendstrafrecht zu interessieren, der könnte in diesem SPB richtig sein.

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SPB 4: Handel und Wirtschaft

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch Daumen hoch

Der SPB 4 ist nach SPB 6 der unter beruflichen Gesichtspunkten wohl interessanteste SPB. Neben der Examensnote achten praktisch alle Kanzleien und Wirtschaftsunternehmen bei Bewerbern auf ein gesteigertes wirtschaftsrechtliches Interesse und eine entsprechende Schwerpunktsetzung im Lebenslauf des Bewerbers bzw. der Bewerberin.

Hier können Sie mit dem SPB 4 punkten und sich zugleich das im heutigen Beratungsalltag unabdingbare Grundwissen im Bereich des Wirtschaftsrechts zulegen. Allerdings bedingt genau diese Attraktivität auch einige Nachteile für diesen SPB: Es ist zu erwarten, dass sich hier viele gute Leute einwählen werden. Es ist also schwieriger für den Einzelnen, sich zu profilieren. Im übrigen ist das Wirtschaftsrecht gelegentlich auch eine etwas spröde und trockene Materie.

Wen das aber nicht abschrecken kann, der hat beim SPB 4 die Gewissheit, im Hinblick auf seinen zukünftigen Berufsweg nicht falsch zu liegen.

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SPB 5: Arbeit und soziale Sicherung

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen runter

Arbeitsrecht ist ein Gebiet, das traditionell von vielen Studierenden (auch an anderen Universitäten, bzw. dann im Referendariat für das 2. Staatsexamen) als Schwerpunkt gewählt wird. Man trifft daher auf dem Arbeitsmarkt auf eine gewisse Konkurrenz, zumal es sich beim Arbeitsrecht um einen Markt handelt, der auch von vielen nicht darauf spezialisierten Anwälten nebenher mitbetrieben wird.

Gut ist der SPB vor allem für diejenigen, die in die Personal- oder Rechtsabteilungen von Unternehmen streben (wo Arbeitsrecht fast immer eine gesteigerte Rolle spielt).

Positiv zum Arbeitsrecht ist auch zu vermerken, dass es sich eigentlich nicht um eine besonders schwierige Rechtsmaterie handelt: Das Arbeitsrecht ist in weiten Teilen nicht gesetzlich kodifiziert und wird überwiegend durch die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts geprägt. Diese wird im Großen und Ganzen noch so einfach gehalten, dass sie auch die mit dem Arbeitsrecht als Nichtjuristen befassten Betriebsräte noch verstehen können.

Ähnliches gilt für das Sozialrecht: Zwar gibt es hier eine ganze Masse an Gesetzen (allein für das Sozialrecht nochmal ein dicker roter Klotz wie der Schönfelder). Dazu noch häufige Reformen, die das ganze Gebiet noch unübersichtlicher machen. Aber es steht eben damit auch sehr vieles in den Gesetzen drin, was z. B. in Klausuren hilfreich sein kann, in denen das Gesetz dann gewissermaßen der "erlaubte Spickzettel" ist.

Dabei sind die Grundstrukturen des Sozialrechts sehr einfach und orientieren sich am allgemeinen Verwaltungsrecht. Auch gibt es im Sozialrecht einige hochinteressante Bereiche wie z. B. das aktuell sehr gefragte Gesundheitsrecht.

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SPB 6: Europäisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

Der SPB 6 ist derzeit der im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit allgemein wohl interessanteste SPB.

Angesichts der derzeit zu beobachtenden Internationalisierung des Wirtschaftsrechts dürfte eine Schwerpunktsetzung in diesem Bereich für zukünftige Arbeitgeber von höchstem Interesse sein. Auch lässt sich der Schwerpunktbereich optimal mit einem Auslandsaufenthalt kombinieren.

Schließlich ergeben sich mit dem Europarecht auch Überschneidungen zum Pflichtfachstoff des Examens, da auch insoweit mit einer gesteigerten Bedeutung des Europarechts in den nächsten Jahren zu rechnen ist. Es scheint also nichts gegen diesen SPB zu sprechen.

Zu berücksichtigen ist allerdings, dass sich in diesem SPB gerade aufgrund seiner Attraktivität viele juristische "Cracks" tummeln werden. Der Konkurrenzdruck wird vermutlich in der Tendenz eher höher sein als in anderen SPB, zumal Sie sich ja auch aus Sicht der Professoren immer in einem relativen "Contest" zu Ihren Kommilitonen bewegen.

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SPB 7: Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch Daumen hoch

Mit der Neuformulierung des siebten Schwerpunktbereichs hat sich die juristische Fakultät aus der bisherigen, eher unglücklichen Fokussierung des öffentlich-rechtlichen Schwerpunktbereichs auf die Themen "Wirtschaft und Umwelt" befreit.

Wer sich für den SPB 7 entscheidet, den erwartet hier letztlich ein Sammelschwerpunkt für alle möglichen öffentlich-rechtlichen Fragestellungen. Gegenstand des Schwerpunktbereiches ist die zunehmende Verzahnung unseres nationalen Staats- und Verwaltungsrechts mit der europäischen und internationalen Ebene. Zwar lässt sich hierunter mehr oder weniger jedes öffentlich-rechtliche Thema subsumieren, ein gewisses Übergewicht dürfte aber voraussichtlich im Staats- und Europarecht liegen.

Die Überschneidungen mit dem Pflichtfachstoff der Staatsprüfung in diesen Gebieten dürften insoweit groß sein, was als klarer Vorteil des SPB 7 zu vermerken ist. Bei Interesse am Öffentlichen Recht spricht somit nichts gegen diesen Schwerpunkt.

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SPB 8: Informationsrecht und geistiges Eigentum

(1) Umfang und Schwierigkeit des Themengebiets: Daumen hoch Daumen hoch
(2) Nähe zum Stoff der Staatsprüfung: Daumen hoch
(3) Gefragtheit auf dem Arbeitsmarkt: Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
(4) Mögliche Verknüpfung mit Auslandsaufenthalt (während oder nach dem Studium): Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

Ein Geheimtipp unter den SPBs.

Der SPB 8 behandelt höchst interessante Rechtsgebiete wie das Medien- und das Urheberrecht, die sich zur Zeit in einer dynamischen Entwicklung befinden. Beispiele hierfür sind so verschiedene Rechtsprobleme wie etwa die mit dem Download von Musik aus dem Internet verbundenen Rechtsfragen einerseits oder das Caroline-von-Monaco-Urteil des EGMR andererseits.

Ein Nachteil des SPB 8 scheint auf den ersten Blick die mangelnde Nähe zum Pflichtfachstoff der Staatsprüfung zu sein. Zu berücksichtigen ist aber insofern, dass es sich um eine "Schnittpunktmaterie" zwischen Zivilrecht, Strafrecht und öffentlichem Recht handelt und man daher einiges über das Zusammenwirken dieser drei Rechtsmaterien lernen kann, was auch das Verständnis zukünftiger Examensfälle erleichtert.

Gerade das Urheberrecht besitzt übrigens auch seit jeher eine besondere Faszination für zivilrechtlich orientierte "Denkertypen". Der SPB 8 ist somit ein Schwerpunktbereich, bei dem man zumindest bei eigenem Interesse für die Welt der Kultur, der Medien oder für das Internet nichts falsch machen kann.

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Mehr zum Thema:

Tipps des Repetitoriums Hofmann: So organisieren Sie Ihr Schwerpunkt-Studium

Infoheft der Fakultät zu den Schwerpunktbereichen an der Uni Freiburg:

Infoheft Schwerpunktbereiche der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Freiburg (pdf, 1201 kb)